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Auch für die Beratungspraxis kommen eine Vielzahl von Schwierigkeiten in
Betracht.
Hier eine Auswahl:
- Erziehungsprobleme
- Partnerfindung
- familiäre Probleme
- sexuelle Probleme
- Trennung und Scheidung
- Essensprobleme
- Schlafstörungen
- Suchtprobleme (Rauchen, Alkohol, Tabletten, Drogen, Arbeit, Spielen,..)
- Tod und Trauer
- Entscheidungsschwierigkeiten
- Lern- und Konzentrationsstörungen
- Lebenskrisen (Zielfindung und Umsetzung)
- mangelndes Selbstvertrauen
- Minderwertigkeitsempfinden
- Angst und Panik
- Wutanfälle
- Arbeitslosigkeit
- Mobbing
- herausfordernde Situationen (Vorstellungsgespräch, Operation, Rede..)
- Prüfungsängste
- Persönlichkeitsprobleme (Aussehen, Ausstrahlung, Körperbewusstsein)
- Einsamkeit
Gibt es einen Unterschied zwischen Psychotherapie und Beratung?
Obwohl die Grenzen zwischen professioneller Beratung und Psychotherapie oft
fließend sind, gibt es einige Kriterien der Unterscheidung.
Psychotherapie fällt in den Bereich der Heilbehandlung und ist daher in seiner
Ausübung eine geschützte Tätigkeit, die im Psychotherapeutengesetz verankert
ist.
Psychotherapie ist dann indiziert, wenn es bei der ausgeübten Tätigkeit um die
Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit Krankheitswert geht.
Professionelle Beratung konzentriert sich im Gegensatz dazu auf Problembereiche
ohne Krankheitswert. Sie ist immer dann angezeigt, wenn der Ratsuchende sein
Leben trotz seiner Probleme bewältigt und psychisch so gefestigt ist, dass er
nach Beratungsgesprächen in der Lage ist, Lösungsmöglichkeiten für seine
Probleme zu erkennen und auch umzusetzen.
Je länger andauernder, regelmäßiger und intensiver die Arbeit ist, je
tiefgreifender die bearbeiteten Probleme sind usw., desto eher bewegt sich das,
was in der Interaktion zwischen Berater und Klient geschieht, in Richtung
Therapie.
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